Rollenspiele

Kurs: 
Deutsch für ausländische Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/-pfleger
Themengebiet: 
Präsenzübungen
Einheit: 
32

Health professional answers questions

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Übung 1: Telefongespräch der Leiterin einer Seniorenresidenz (LS) mit einer Krankenpflegerin/ einem Krankenpfleger (Pf)

Reagieren Sie als Krankenpfleger/-in auf die Gesprächspartnerin, indem Sie die Stichwörter in der vorgegebenen Reihenfolge nutzen.

 

Leiterin Seniorenresidenz Krankenpfleger/-in

Seniorenresidenz St. Jakob, Ilona Schröder. Guten Tag.
Mit wem spreche ich?

.......

Unsere Bewohnerin, Frau Berta Ebeling, liegt seit zwei Tagen wieder einmal auf Ihrer Station – die üblichen Herzbeschwerden. Können Sie mir sagen, wie es ihr inzwischen geht?

.......

Wann darf ihre Tochter sie besuchen kommen?

.......

Wie lange wird Frau Ebeling in der Klinik bleiben müssen?

.......

Danke. Grüßen Sie sie bitte von mir. Auf Wiederhören.

.......

- Station 3, Name, sich erinnern
- Untersuchungen, Herzschrittmacher
- morgen
- Tage
- gern
- .......

Sie hören jetzt die Leiterin der Seniorenresidenz. Sprechen Sie sofort. Wenn das Signal ertönt, können Sie nicht weitersprechen.

 

Übung 2: Telefongespräch mit dem Sohn eines Patienten

Sie hören die Fragen des Sohnes eines Patienten.
Antworten Sie als Krankenpfleger/in, indem Sie die Stichwörter in der vorgegebenen Reihenfolge nutzen.
Sprechen Sie sofort. Nach dem Signalton können Sie nicht weitersprechen.

- Station, Name, stellvertretende Stationsschwester/stellvertretender Stationspfleger
- klagen, Schmerzen im Bauchraum
- keine Laborergebnisse
- kurz, Visite
- morgen, Arzt
- .......

Fragen des Sohnes

Sohn: Guten Tag. Mein Name ist Jens Maier. Mein Vater, Gottfried Maier, wurde gestern Abend durch den Notarzt auf Ihre Station eingeliefert. In welchem Zimmer liegt er?
Krankenpfleger/in: .......
Sohn: Wie geht es ihm?
Krankenpfleger/in: .......
Sohn: Wurden denn schon Untersuchungen dazu gemacht?
Krankenpfleger/in: .......
Sohn: Darf ich vielleicht heute noch einmal anrufen, um mehr zu erfahren?
Krankenpfleger/in: .......
Sohn: Ich danke Ihnen. Auf Wiederhören.
Krankenpfleger/in: .......

Übung 3: Gespräch im Nachtdienst

Eine etwas verwirrte Patientin klingelt nach Ihnen während Ihres Nachtdienstes. Entscheiden Sie selbst, wie Sie das Gespräch mit ihr gestalten. Reagieren Sie auf die Aussagen der Patientin.
Sprechen Sie sofort. Nach dem Signalton können Sie nicht weitersprechen.

Krankenpfleger/in: Sie haben geklingelt, Frau Schulze?
Patientin: Ich habe Durst.
Krankenpfleger/in: .......
Patientin: Tee mag ich nicht.
Krankenpfleger/in: .......
Patientin: Ich habe noch gar nicht geschlafen. Meine Nachbarin schnarcht so laut.
Krankenpfleger/in: .......
Patientin: Mir ist so heiß.
Krankenpfleger/in: .......
Patientin: Der komische Schlauch stört mich, er drückt.
Krankenpfleger/in: .......
Patientin: Ich will meine Tochter sehen.
Krankenpfleger/in: .......
Patientin: Das ist mir egal. Dann holen Sie den Arzt.
Krankenpfleger/in: .......
Patientin: Das Licht ist zu hell.
Krankenpfleger/in: .......

Übung 4: Gespräch im Krankenzimmer

Eine etwas nervige Patientin klingelt zum wiederholten Male nach der Krankenpflegerin/ dem Krankenpfleger. Hören Sie sich das Gespräch zunächst an. Versuchen Sie anschließend, freundlicher auf die Patientin zu reagieren.

Dialog im Krankenzimmer

Patientin Krankenpflegerin
  Und, was ist nun schon wieder los?
Ich habe geklingelt, weil meine Brille heruntergefallen ist.  
  Das fortwährende Klingeln ist ja schrecklich. Hier, die Brille.
Schwester Monika, bitte ...  
  Na Oma, noch 'ne Frage?
Ist denn mein Blutdruck wieder normal?  
  Wahrscheinlich nicht, sonst hätt' ich schon was gesagt.
Darf ich aufstehen und mich am Waschbecken waschen?  
  Wenn Sie allein dahin wackeln wollen, meinetwegen. Warten Sie doch auf die Pflegeschülerin, sonst krachen Sie wieder hin.
Kann ich zum Mittagessen heute normale Kost bekommen?  
  Das ist heute zu spät, vielleicht morgen. Immer diese Extrawünsche.
Kann ich fernsehen?  
  Vormittags nicht.
Der Schlauch am Arm drückt ein wenig.  
  Das ist nun mal nicht anders.
Könnten Sie mir das Kopfteil etwas höher stellen, bitte?  
  Wenn's sein muss. Noch 'n Wunsch. Das hört ja überhaupt nicht mit Ihnen auf.
Jetzt habe ich wirklich keine Wünsche und Fragen mehr.  
  Das wird auch Zeit. Ich hab' schließlich noch mehr Patienten.

 


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